In Wuppertal gibt es zum ersten Mal seit fünfeinhalb Jahren wieder Bundesliga-Volleyball zu sehen. Was der BHC im Handball schon seit Jahren erfolgreich praktiziert, wollen jetzt auch die Bergischen Volleys ausprobieren: Spiele sowohl in der Klingen- als auch der Schwebebahnstadt. Das erste Spiel in der Wuppertaler Bayer-Halle wird am Sonntag (29. Oktober) um 16 Uhr am Rutenbecker Weg angepfiffen.

Im Februar testeten der damals noch unter „Solingen Volleys“ antretende Bundesliigist die Halle und war von 1.100 Zuschauern beim Spiel gegen die BR Volleys aus Berlin positiv überrascht. Erster Gegner in Wuppertal sind die Hypo Tirol Alpenvolleys Haching, die mit einer Wildcard in der Bundesliga starten. Der ehemalige Top-Verein TSV Unterhaching kooperiert dabei mit Österreichs Spitzenklub aus Innsbruck. Ziel der wahrhaft international besetzten Mannschaft (zwölf Spieler aus sieben Nationen) ist in dieser Saison Platz fünf, während für die Bergischen Volleys, die allerdings auch Spieler aus sechs Ländern im Kader haben, zunächst einmal der Ligaverbleib zählt.

Bisher kamen die Gäste zu einem Sieg gegen die Bisons aus Bühl und einer Niederlage gegen Friedrichshafen. Die Bergischen stehen nach zwei Niederlagen am Tabellenende. Das erste Heimspiel in Solingen ging mit 0:3 gegen SVG Lüneburg verloren, wie auch die zweite Partie bei den United Volleys in Rüsselsheim. Volleys-Manager Helmut Weissenbach rechnet so: „Gegen die beiden führenden Spitzen-Teams der Bundesliga haben wir phasenweise gut mitgehalten. Jetzt gilt es zu punkten – in den nächsten drei Begegnungen gegen Alpenvolleys, Netzhoppers KW sowie Bisons Bühl.“

  • Zum Spiel am Sonntag erhalten Kinder und Jugendliche bis 16 Jahr bei Vorlage ihres Schülerausweises freien Eintritt.