So um die 50 Schneemänner waren es am Ende schon, die auf dem Geschwister-Scholl-Platz in Barmen standen. Da hatten die Juroren die Qual der Wahl, welchem kalten Gesellen sie den Sieg im 1. Barmer Schneemann-Wettbewerb der ISG Barmen-Werth zuerkennen sollten. Sechs Stunden lang, von 12 bis 18 Uhr, hatten die Schneemann-Bauer Gelegenheit ihre „Kunstwerke“ zu erstellen – und vor allem zu schmücken, um in die attraktiven Preise zu kommen.

Ein beinahe zwei Meter großes Exemplar mit einen brennenden Zweig in der Hand überzeugte am Ende die Jury am meisten und holte sich den ersten Preis. Einen Sonderpreis gab's für einen Schneemann, der eine pinkfarbene Melone trug (Foto links). Das war der ISG einen i-pod wert. Deren Geschäftsführer Thomas Helbig war mit der Beteiligung an dem erstmals angebotenen Wettbewerb mehr als zufrieden.

Kunden auch von außerhalb

Zufrieden zeigten sich auch die Geschäftsleute. Fast alle hatten von der (inzwischen selten gewordenen) Gelegenheit Gebrauch gemacht, ihre Läden von 13 bis 18 Uhr zu öffnen. Es war zwar wetterbedingt nicht „drängelig“ auf dem Werth, aber dadurch ließ sich entspannt einkaufen. Den verkaufsoffenen Sonntag nutzten übrigens nicht nur die Barmer. Auch aus anderen Stadtteilen und sogar von außerhalb kam die Kundschaft zum Werth. Trotz wahrlich widriger äußerer Bedingungen und weitgehend eingestelltem öffentlichem Personen-Nahverkehr.