Die Ausstellung „Edouard Manet“ endete gestern (25.2.) im Von der Heydt-Museum. Seit dem 24. Oktober 2017 haben 100.012 Besucher die Schau gesehen, die das Werk dieses wegweisenden Künstlers umfassend und mit Leihgaben aus aller Welt präsentierte. Es gab rund 2050 Gruppenführungen.

Museumsdirektor Dr. Gerhard Finckh freut sich über die große Resonanz: „Die Ausstellung hat gezeigt, wie bahnbrechend das war, was Manet für die Malerei geleistet hat und wie politisch seine Kunst war. Er verstand sich als Künstler, der für das Bürgertum und gegen den Kaiser malte. Viele nachfolgende Künstlergenerationen hat er bis heute inspiriert.“

Nun werden die Kunstwerke wieder vorsichtig in Kisten verpackt und in die Museen in Paris, Sao Paulo, Tokio, Melbourne, Chicago, New York und zu den anderen Leihgebern zurücktransportiert. Dann folgt der Umbau für die kommende Ausstellung: „Jankel Adler und die Avantgarde – Chagall, Dix, Klee, Picasso“, die ab 17. April zu sehen ist. Während des Umbaus hat das Museum trotzdem geöffnet: Die Sammlungspräsentationen „Mehr Licht!“ und „Aufbruch in die Moderne“ sind im Mezzanin und im Ersten Obergeschoss zu sehen.