Zahlrichen Nachwuchs bei den Tierarten gab es in letzter Zeit im Grünen Zoo. So unter anderem bei den Präriehunden, die eine Anlage neben dem Blumenrondell in der Nähe des Zooeingangs bewohnen, bei den Großen Maras auf der Patagonienanlage und bei ihren kleineren Verwandten, den Zwergmaras, im Südamerikahaus. Auch in anderen Gehegen lassen sich aktuell immer wieder Tierkinder entdecken.

Die Präriehunde gebären ihre Jungtiere in unterirdischen Gängen und Höhlen, die sie bewohnen. Daher ist es bei den Tieren kaum möglich, die genauen Geburtsdaten festzustellen. Gesichtet wurden am 8. Mai bereits fünf flinke Jungtiere. Es ist nicht auszuschließen, dass noch weitere hinzukommen werden.

Bei den Großen Maras, die zusammen mit Vikunjas und Darwinnandus die Patagonienanlage im Grünen Zoo bewohnen, kam am 22. April ein Jungtier zur Welt. Bei den kleineren Zwergmaras im Südamerikahaus wurden am 6. Mai drei Jungtiere geboren. Maras sind Nagetiere und mit Meerschweinchen verwandt. Wegen ihres hasenähnlichen Aussehens und der mitunter hoppelnden Fortbewegung werden sie auch als „Pampashasen“ bezeichnet.