Immer mehr junge Menschen leiden an psychischen Störungen. Depressionen, Angststörungen oder Panikattacken nehmen zu. Auch Studierende sind zunehmend betroffen. Das geht aus dem heute (22.2.) vorgelegten „Barmer Arztreport 2018“ hervor.

Allein zwischen den Jahren 2005 bis 2016 ist der Anteil der 18- bis 25-Jährigen mit psychischen Diagnosen um 38 Prozent gestiegen. Laut Barmer Arztreport waren pro Jahr 25,8 Prozent aller jungen Erwachsenen von solchen Leiden betroffen.

Bei Studierenden steige mit zunehmendem Alter das Risiko für eine Depression deutlich. Im 18. Lebensjahr erkrankten 1,4 Prozent der Studierenden erstmals an einer Depression. Bei den Nicht-Studierenden seien es 3,2 Prozent. Gut zehn Jahre später liege der Anteil bei den Studierenden bei 3,9 Prozent und bei den Nicht-Studierenden bei 2,7 Prozent, so der Report. Insgesamt sollen laut Report 470. 000 junge Menschen betroffen sein. Hauptursachen: Leistungsdruck und Zukunftsängste.