Stadt sucht Baugrundstücke in Cronenberg

Foto: Stadt Wuppetal

Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer in Cronenberg bekommen jetzt Post von der Stadt, und zwar dann, wenn sie ein unbebautes Grundstück im Bezirk haben.
Der Grund dafür ist, dass die Stadt die immer stärker werdende Nachfrage nach Baugrundstücken für Wohnbebauung so weit wie möglich in schon erschlossene Siedlungsbereiche lenken möchte. Dann wird die technische und soziale Infrastruktur besser genutzt und ausgelastet, das Stadtbild kann sich positiv verändern und die Neuversiegelung von Boden im Außenbereich wird reduziert. Dies entspricht auch der im Baugesetzbuch verankerten Zielvorgabe des Vorrangs der Innenentwicklung.

Deshalb hat die Stadt alle Bauplätze erhoben, die in Cronenberg mit Wohnungen bebaut werden können und daraus ein nicht öffentliches Baulücken-Kataster erstellt. Diesbezüglich ist nun die Mithilfe der Eigentümerinnen und Eigentümer gefragt: Diese werden darum gebeten, einen Fragebogen auszufüllen und so mitzuteilen, ob sie sich eine Bebauung ihres Grundstücks vorstellen können.
Den Eigentümerinnen und Eigentümern bietet die Stadt im Gegenzug ein Beratungsgespräch an, den sie auf dem Fragebogen zu ihrem Grundstück äußern können. Als Ansprechpartnerinnen und -partner stehen dann Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Stadtentwicklung sowie der Wirtschaftsförderung zur Verfügung.

Die Stadt hatte bereits im Jahr 2021 in Ronsdorf ein Pilotprojekt gestartet, um mithilfe der Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer mögliche Bauplätze für Wohnungen auszumachen. Die Ergebnisse waren positiv: Die Resonanz auf die Bitte der Stadt war ebenso gut wie die Nachfrage nach Beratung. Nach Ronsdorf wurden ebenso erfolgreich Eigentümerinnen und Eigentümer freier Grundstücke in Uellendahl-Katernberg und in Vohwinkel angeschrieben. In allen drei Bezirken sind jeweils rund 75 Prozent der Eigentümerinnen und Eigentümer, die sich zurückgemeldet haben, bereit, zu bebauen. Nun erfolgt der Projektstart in Cronenberg – damit setzt die Stadt ihr Innenentwicklungskonzept um, das der Rat 2020 beschlossen hat.

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