Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer hat seinen Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2017 um 1,5 Prozent auf 35,015 Milliarden Euro gesteigert. Besonders die Pharma-Sparte verzeichnet mit seinen verschreibungspflichtigen Medikamenten Rekordumsätze. Viele Arzneien wurden am Standort Wuppertal entwickelt. Das teilte das Unternehmen heute auf seiner Bilanzpressekonferenz in Leverkusen mit.

Bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln legte der Umsatz um 4,3 Prozent auf 16,847 Milliarden Euro zu. Ein Rekordjahr, so der Vorstand. „Erneut haben unsere Hauptwachstumsprodukte maßgeblich zum Erfolg der Division beigetragen“, sagte Werner Baumann, Vorsitzender des Vorstands der Bayer AG.

Mit einem Plus von 16,3 Prozent erlösten der Gerinnungshemmer Xarelto, das Augenmedikament Eylea, die Krebsmittel Stivarga und Xofigo sowie Adempas gegen Lungenhochdruck insgesamt 6,196 Milliarden Euro. Ein deutliches Umsatzplus auch bei den in Wuppertal entwickelten Gerinnunghemmer Xarelto und dem Antidiabetikum Glucobay.  Wuppertal ist mit rund 3.300 Mitarbeitern der drittgrößte Standort der deutschen Bayer-Werke.