Die Wuppertaler Stadtverwaltung treibt Planung und Bau der Sporthalle Nevigeser Straße voran. Nachdem die EU-Kommission die Beschwerde eines unterlegenen Bieters abgewiesen hat, legt sie dem Stadtrat für seine Sitzung im Mai den Durchführungsbeschluss vor, der zuvor in unterschiedlichen Ausschüssen und der Bezirksvertretung Uellendahl/ Katernberg diskutiert wird.

Vier Halleneinheiten

In der Drucksache schlägt die Verwaltung vor, an der Nevigeser Straße den Neubau einer Sport- und Turnhalle mit insgesamt vier Halleneinheiten auf den Weg zu bringen. Eingeplant sind Baukosten von acht Millionen Euro und Ausstattungskosten in Höhe von 125.000 Euro. Die Kosten werden mit Mitteln des Förderprogramms „Gute Schule 2020“ und aus der Sportpauschale finanziert.

Geplant ist eine 1.330 Quadratmeter große Sporthalle sowie eine Turnhalle mit 418 Quadratmetern. Ein Umkleidetrakt verbindet die beiden Hallenteile. Im Bereich der Nevigeser Straße schiebt sich der Erschießungs- und Umkleidetrakt rund sechs Meter über ein Plateau in den Straßenraum und macht die Sporthalle so zu einem markanten Punkt an der Nevigeser Straße (Grafik rechts; Quelle: Stadt Wuppertal/GMW).

Passivhausstandard

Die Halle wird als Systemmodulbau und im Passivhausstandard errichtet. Das Gebäude erhält ein begrüntes Flachdach. Das Gebäudemanagement der Stadt hat die Planung und die Bauausführung für die neue Sport- und Turnhalle übernommen. Wenn alles läuft wie geplant, ist die Fertigstellung für Anfang 2020 vorgesehen. Die neue Sporthalle steht in Zukunft der Gesamtschule Uellendahl-Katernberg und der Grundschule Kruppstraße sowie dem Vereinssport zur Verfügung.

Oberbürgermeister Andreas Mucke: „Ich bin froh, dass, wenn der Rat im Mai entscheidet, der Bau der Sport- und Turnhalle die nächste Hürde nimmt und das Projekt endlich in die Umsetzung geht. Ich bin überzeugt, dass wir damit eine für alle ausgesprochen gute Lösung gefunden haben.“