Eine Bundesgartenschau in unserer Stadt ist machbar. Das ist das Ergebnis einer Machtbarkeitsstudie, die dem Rat der Stadt gestern (17.5.) in einer Sondersitzung vorgestellt wurde. Aber: 50 Millionen wird die Stadt dafür wohl locker machen müssen, um sich diesen Traum zu erfüllen. Und es wurde geträumt: Von blühenden Brachen, von Hängebrücken über der Stadt und von Seilbahnen über der Wupper. Von allem, was diese Stadt noch attraktiver machen wird.

Zur Erinnerung: 2016 war unsere Stadt noch mit 2 Milliarden verschuldet. Seit 2011 erhielt Wuppertal jährlich 60 Millionen aus dem Stärkungspakt, um überhaupt einigermaßen zu überleben. Es knirschte und klemmte an allen Ecken. Hatte man sich noch jüngst gefreut, endlich Licht am Ende des Verschuldungstunnels zu sehen, plant man jetzt schon wieder den nächsten Coup. Schließlich sind es ja noch fast sieben Jahre bis 2025. Bis dahin treibt der Kämmerer auch noch die 50 Millionen auf. Plus Folgekosten natürlich! Obwohl: Bis dahin ist er ja gar nicht mehr im Amt!

Am 9. Juli mussen sich die Ratsmitglieder entscheiden, ob sich Wuppertal für die BUGA 2025 bewirbt.