Das Sturmtief „Burglind“ hält die Wuppertaler Feuerwehr auch weiterhin in Atem. Mindestens 32 Einsätze sind es am Mittag bereits. Zumeist ging es darum, umgestürzte Bäume zu beseitigen oder lose baumelnde Äste zu entfernen. Vereinzelt haben sich jedoch auch Dachziegel gelöst. Hier mussten die Wehrleute dafür sorgen, dass diese nicht auf Fahrbahnen oder Gehwege stürzten.

Auf der L414 (Wupperstraße/Porta Westfalica) zwischen der Papierfabrik Erfurt und dem Ortseingang Beyenburg sind auf einer Strecke von 200 Metern 15 Bäume auf die Fahrbahn gestürzt. Einsatzkräfte der Feuerwache Barmen der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Löschzüge Beyenburg, Frielinghausen, Walbrecken und Herbringhausen haben den Schaden beseitigt. Für die Dauer der Arbeiten musste die L414 voll gesperrt werden.

Die gute Nachricht: Personen sind bei keinem der Einsätze zu Schaden gekommen. Hoffen wir, dass es so bleibt, denn die Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gelten weiterhin. Für Starkregen und Gewitter bis Donnerstag (4. Januar) 4 Uhr, für Sturm mit orkanartigen Böen (100 km/h) bis Donnerstag 14 Uhr.

Ausfälle im ÖPNV

Aktuell gibt es im Bus- und Bahnverkehr folgende Ausfälle und Umleitungen:

Die Züge der Linie S5/S8 werden zwischen Wuppertal-Vohwinkel und Hagen Hbf über die Fernbahn umgeleitet. Außerdem werden die Züge von Düsseldorf-Gerresheim in Richtung Wuppertal-Vohwinkel ohne Zwischenhalt umgeleitet. Bitte fahren Sie mit den Zügen in Gegenrichtung zurück und steigen Sie in Wuppertal-Vohwinkel oder Düsseldorf-Gerresheim um.

Die Züge der Linie S9 fallen zwischen Bottrop und Haltern aus. Die Bahn hat einen Ersatzverkehr mit zwei Bussen zwischen Haltern am See und Bottrop Hbf eingerichtet.

Infolge einer durch das Unwetter beschädigten Oberleitung ist die Strecke des RE7 zwischen Köln-Nippes und Köln-Longerich gesperrt. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis Mittwochnachmittag an. Zwischen Köln Hbf und Krefeld Hbf ist in beide Richtungen ein Busnotverkehr mit allen Unterwegshalten eingerichtet.

Die Wuppertaler Busse und die Schwebebahn verkehren weitgehend normal.