Da war er sich ganz sicher: Es werde auch in Zukunft Verkehrsbeeinträchtigungen auf der A46 geben. So NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst am Freitag Abend (3.3.) als Gastredner auf dem Jahresempfang der Wuppertaler CDU. Schließlich wolle man in den nächsten Jahren die marode Verkehrsinfrastruktur, die die rot-grüne Vorgängerregierung hinterlassen habe, wieder auf Vordermann bringen. „Und dazu gehört auch die Sanierung der A46-Brücken“, so Wüst.

500 Millionen Euro will das Land nach Auskunft des Ministers jedes Jahr für Erneuerung und Ausbau der Straßen zur Verfügung stellen. Bis 2030 rund 20 Milliarden Euro. Jetzt sei Geld da. „Die schwarze Null aus Berlin gibt uns die Gelegenheit, zu investieren.“ So könne nun auch der Ausbau der L418 und der L419 vorangetrieben werden.

Zuvor hatte der CDU Fraktionsvorsitzender Michael Müller die rund 150 Gäste aus Wirtschaft, Politik und öffentlichem Leben im Ratssaal begrüßt. In seiner Rede unterstrich Müller erneut die Bedeutung der Zusammenarbeit mit der SPD für die Stadt: „Die Kooperation mag zwar manchmal in ihrer Außenwirkung etwas langweilig anmuten, ist aber sehr erfolgreich“.  Seit 2004 arbeite man sachlich und erfolgreich zusammen. „So konnten viele Projekte in Wuppertal vorangetrieben werden.“ Jüngstes Erfolgserlebnis: Ein seit 1992 erstmals ausgeglichener Haushalt.

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