Der Platz vor dem Hauptbahnhof (obere und untere Ebene) erhält die Benennung „Döppersberg“. Nüchtern verrät die Beschlussvorlage zur Ratssitzung am Montag (18. Dezember) ein bislang sorgsam gehütetes Geheimnis: Das Ergebnis der Bürgerbefragung unter dem Motto „Gib mir einen Namen“.

Bis zum Einsendeschluss am 27. November wurden insgesamt 598 Namen bei der Stabsstelle Bürgerbeteiligung vorgeschlagen. Darunter waren 357 unterschiedliche Namen, davon wiederum 325, die die Prüfung durch die Verwaltung auf Einhaltung der Kriterien bestanden haben. Nach dem Kriterium der Häufigkeit der Nennungen werden im Folgenden alle Vorschläge aufgeführt, die mehr als zwei Mal genannt wurden:

„Döppersberg“ (oder ähnliche Vorschläge, die „Döppersberg“ oder „Döpps“ enthalten) wurde mit 98-mal mit deutlichem Vorsprung am häufigsten genannt. Auf den weiteren Plätzen folgen „Pina Bausch-Platz“ (24), „Tuffi-Platz“ (11). Alle weiteren Bezeichnungen wurden weniger als zehnmal eingereicht.

Der Ältestenrat hat sich in seiner Sitzung am 12. Dezember aufgrund des deutlichen Ergebnisses des Bürgerbeteiligungsverfahrens einvernehmlich auf die Bezeichnung „Döppersberg“ verständigt und dem Rat vorgeschlagen, diese nun zu beschließen.