Der Skulpturenpark Waldfrieden eröffnet am Samstag (7-. Oktober) die dritte Ausstellungshalle. „Damit ist der Ausbau beendet, ab jetzt wollen wir an der Sammlung arbeiten“, erklärte Sir Tony Cragg anläslich der Vorstellung des neuen Bauwerks im Skulpturenpark. Zu den Kosten wollte er sich nicht äußern.

Die neue Halle befindet sich im nordwestlichen Bereich des Geländes direkt an der Grundstücksgrenze und bildet dort einen besonderen Anziehungspunkt. Das Gebäude bietet mit 319 Quadratmetern überbauter Ausstellungsfläche und neun Metern lichter Höhe eine zusätzliche Option für großformatige Skulpturen, deren besondere Eigenart nur die Aufstellung in Innenräumen erlaubt. Damit auch besonders schwere Objekte gezeigt werden können, wurde auf eine Unterkellerung verzichtet.

Mit diesen Merkmalen ist die neue Halle eine wichtige Ergänzung der baulichen Konzeption des Skulpturenparks Waldfrieden: Ab dem Jahr 2013 verfügte der Park mit auf seiner damals neun Hektar großen Fläche über zwei Ausstellungsgebäude. Nur eines der beiden, die an die Buschstraße grenzende, sogenannte „untere Halle“ verfügte über drei massive Wände und damit über die Möglichkeit, große Bildformate auszustellen. Durch einen Grundstücktausch mit der Stadt Wuppertal, der bereits 2008 vereinbart worden war, wurde der Skulpturenpark im Jahr 2013 um fünf auf 14 Hektar Gesamtfläche erweitert. Das war eine wichtige Voraussetzung für die weitere bauliche Entwicklung. Mit dem Bau der dritten Halle wurde nicht nur die überbaute Ausstellungsfläche des Parks auf 700 Quadratmeter erweitert. Ermöglicht wurde außerdem die Präsentation weiterer wichtiger Aspekte zeitgenössischen bildnerischen Schaffens.

Mit Eröffnung der neuen Halle für das Publikum präsentiert der Park neue Skulpturen von Mat Collishaw, Klaus Simon, Ichwan Noor und Thomas Kühnapfel.