Er ist ja schon längere Zeit ein Ärgernis: Der Luftschutzbunker Große Hakenstraße auf dem Rott in Wuppertal-Barmen. Einst war geplant, den Betonklotz mit einem „Penthouse“ zu krönen. Doch daraus wurde nichts. Statt dessen verkommt das Umfeld um den 1942/43 erbauten siebengeschossigen Hochbunker. Das macht der Bezirksvertretung und dem Rotter Bürgerverein schon geraume Zeit Sorgen.

Jetzt hat die ungewöhnliche Immobilie – wieder einmal – einen neuen Eigentümer. Aber daran, dass der Beton weiter herabbröckelt hat sich bislang nichts geändert. Auch der Versuch einer Kontaktaufnahme zwischen Stadt und neuem Eigentümer scheiterte, weil der den für August geplanten Termin platzen ließ.

Was der neue Eigentümer mit dem mit Maschendraht gegen herabfallende Betonbrocken gesicherten Bunker vorhat, ist nicht bekannt. Der Voreigentümer hatte eine Nutzung als Lagerraum geplant, aber nicht umgesetzt. Barmens Bezirksbürgermeister Hans-Hermann Lücke (Foto links; Quelle: Stadt Wuppertal) ist das Objekt wie auch dem Rotter Bürgerverein schon lange ein Dorn im Auge. Er hofft weiter auf eine baldige Lösung. Ein Gespräch darüber ist bereits terminiert – für Mitte Januar 2018. Bleibt zu hoffen, dass der Eigentümer diesmal erscheint.