Ein Osterhase sorgt auch in Wuppertal für Aufregung. Denn auch bei uns sind Kassenbons aufgetaucht, auf denen der Lindt Goldhase, als „Traditionshase“ ausgewiesen wurde. Die Geschichte um den Goldhasen mit dem niedlichen Glöckchen wabert jetzt schon seit Tagen durchs Netz, nach dem die ehemalige CDU-Politikerin Erika Steinbach einen solchen Hasen gekauft hatte und auf ihrer Karstadt-Quittung den Ausdruck „Traditionshasen“ entdeckte. Die hatte dann nichts Eiligeres zu tun, als die Supermarkt-Quittung per Twitter in die Welt zu setzen und sogar zu einem „Karstadt-Boykott" aufzurufen. „Wer mir keine Osterhasen mehr verkaufen will, der kann auch sonst auf mich verzichten...“, so die zornige Ex-Vertriebenen-Funktionärin.

Nun also auch in Wuppertal. Und nicht nur bei Karstadt sondern auch in anderen Supermärkten findet sich der Aufdruck, denn „seit 1992 bezeichnet REWE den Lindt Goldhasen, um den es sich hier handelt, am Regal und auf dem Kassenbon als „Traditionshasen“. Da es ihn nach unserem Kenntnisstand bereits seit den frühen 50er Jahren in Deutschland gibt, ist der Begriff „Traditionshase“ also durchaus treffend“, versucht derzeit REWE zu beruhigen.

„Wer den Osterhasen zum Symbol des christlichen Abendlandes macht, weiß weder was christlich noch was Abendland ist. Kreuz und Auferstehung haben jedenfalls nichts mit Osterhasen zu tun. Und auch nichts mit Hass und Hetze gegen andere Religionen“, so Ministerpräsident Armin Laschet.

In diesem Sinne wünscht Euch das Team von wuppertal-total.de ein frohes und entspanntes Osterfest!