Es ist ja einerseits erfreulich, dass Wuppertal seit einige Jahren wieder wächst. Aber das bedeutet auch zusätzliche Herausforderungen für die Verwaltung. Bevölkerungswachstum heißt auch, dass es mehr Kinder gibt. Sozialdezernent Stefan Kühn hat die aktuellen Zahlen: „2014 hatten wir 2.850 Geburten, 2017 waren es rund 3.350.“ Doch das ist nur die halbe Wahrheit, denn hinzu kommen Kinder, die mit ihren Eltern in die Schwebebahnstadt ziehen.

Im Sommer 1.272 Kita-Plätze

Allein die Zahl der unter einjährigen Kinder stieg von 2014 bis 2017 um rund 600 auf 3.525. Klar ist: Für diese „Bönsels“ werden demnächst Kitaplätze benötigt. Wer aufmerksam durch die Stadt geht, erkennt, dass die Stadt und andere Träger an vielen Stellen neue Einrichtungen errichten. Zum Start des nächsten Kitajahres im Sommer wird es 12.072 Plätze geben. Das sind fast 500 mehr als im Jahr zuvor – und sogar 2.000 mehr als vor vier Jahren.

Tageseltern werden zum 1. August 2018 nach Angaben des Stadtbetriebs Kinderbetreuung etwa 1.200 Plätze zur Verfügung stellen. Das sind doppelt so viel wie 2014. Dennoch reicht es nicht, um alle Ansprüche nach Kita-Plätzen gerecht zu werden.