Die Winterpause ist zu Ende. Am Mittwoch (28.März) beginnen die „Platzreden“ wieder. Die Katholische Citykirche Wuppertal nimmt die biblische Tradition mit ihrem Projekt dann wieder auf. Um 12 Uhr wird Personalreferent Werner Klein auf dem Berliner Platz in Wuppertal-Oberbarmen ebenso auf theologische wie auf tagesaktuelle und lokalrelevante Inhalte eingehen. Der konstruktive Zwischenruf seitens des Publikums ist dabei ausdrücklich erwünscht.

Die „Platzreden“ verstehen sich als ernsthafte Unterhaltung an einem besonderen öffentlichen Ort. Gerade der Berliner Platz, der jüngst als „gefährlicher Ort“ eingestuft wurde, wurde zum Auftakt gewählt. Wo sonst in der Stadt könnte die biblische Zusage des „Fürchtet euch nicht“ deutlicher zur Sprache kommen. Das Vorbild ist die Verkündigung der frohen Botschaft, die auch in der Öffentlichkeit erfolgte. Die situative Rahmenbedingung Bergpredigt oder die Feldrede Jesu, die im Matthäus- beziehungsweise Lukasevangelium einen wesentlichen Teil der Verkündigung Jesu überliefern, belegen dies ebenso wie die Pfingstrede des Petrus oder die Rede des Paulus auf dem Athener Areopag in der Apostelgeschichte. Dabei lässt schon die biblische Tradition eine enge Verbindung der Verkündigung der frohen Botschaft mit dem aktuellen Alltag der Zuhörerinnen und Zuhörer erkennen. 

Die Platzreden werden in Kooperation mit dem „Berliner Plätzchen“, einer Einrichtung der kath. Pfarrgemeinde St. Johann Baptist gegenüber dem Berliner Platz, veranstaltet.