Es ist 19 Jahre her. Ein ganz normaler Tag im Oktober 1998. Die damals 15-jährige Tanja Mühlinghaus aus Wuppertal geht zur Schule, ihre Mutter zur Arbeit. Wie so oft. Doch am Nachmittagist alles anders: Tanja kommt nicht nach Hause. Sie ist bis heute verschwunden. Alle Versuche sie zu finden blieben erfolglos. Jahrelang hofft Tanjas Mutter, dass ihre Tochter irgendwann zurückkommt.

Die Geschichte wird am Donnerstag (14. September) vom WDR-Fernsehen in der Reihe „Menschen hautnah“ aufgedröselt. Dabei geht es nicht nur um Tanja, sondern um die Geschichte von Eltern, die in ihrer Verzweiflung alles tun würden, um ihre Kinder wiederzufinden. „Gibt es Menschen, die das schamlos ausnutzen?“, fragen die Autoren Ulf Eberle und Katharina Gugel, denn

14 Jahre nach Tanjas Verschwinden meldet sich ein fremder Mann bei ihrer Mutter und behauptet, Informationen über Tanja zu haben. Die Polizei ermittelt, doch die Spur führt ins Nichts. Vier Jahre später meldet sich der Fremde erneut. Zu der Zeit sitzt er wegen Betrugs und Körperverletzung im Gefängnis. Er schreibt, er wisse, wo Tanja ist. Mit großen Erwartungen fährt Tanjas Mutter zu ihm ins Gefängnis.

Die Sendung wird am Donnerstag (14. September) von 22.40 bis 23.25 Uhr ausgestrahlt.

Screenshot: wdr.de / Montage: Wuppertal-total