Rund um den Toelleturm ging es am dritten Adventswochenende wieder weihnachtlich zu. Das zum vierten Mal seit dem 150-jährigen Bestehen des Barmer Verschönerungs-Vereins (BVV) aufgebaute kleine, aber feine Weihnachtsdorf unterhalb des gut 26 Meter hohen Aussichtsturms aus dem Jahr 1888. Der Nebel sorgte am Sonntag für eine fast schon geheimnisvolle Atmosphäre (Foto links)

Elf Holzhäuschen, in denen vornehmlich kunsthandwerkliche Arbeiten und hausgemachte Feinbackwaren und Liköre angeboten wurden, wechselten sich ab mit Glühwein-, Bier- und Grillständen und boten den wieder zahlreich gekommenen Besuchern das gewünschte Weihnachtsflair. Für die Kleinen gab es einen nicht bei allen unumstrittenen – Streichelzoo, betrieben von einem Filmtier-Unternehmen, das unter anderem schon für Frank Elstners „Unglaubliches Quiz der Tiere“ bestückt hat, und ein Kinderkarussell.

Auch vom teilweise etwas aufgeweichten Untergrund ließen sich die Besucher nicht schrecken. Was zählte war die Begegnung mit Freunden und Nachbarn, die am Samstag sogar bis 23 Uhr genehmigt worden war. Und tatsächlich waren es gar nicht so wenige, die die Atmosphäre und Gespräche solange genossen.

Der Geschenke-Gedanken drückte sich auch in mehreren Spendensammlungen aus. So sammelte der „Weihnachtsmann“ Spenden für das Jugendhilfswerk seiner Heimatstadt Duisburg, die den Rotariern angeschlossenen „Inner Wheels“ für die Wuppertaler Kurrende, und der BVV bot naturgewachsene Weihnachtsbäume zum Kauf an. deren Verkaufserlös in die Pflege der Barmer Anlagen fließt.