Die Einsparungen des vorläufigen Bundeshaushalts für das Jahr 2018 treffen die Wuppertaler „Gesa“ hart. Und damit mittelbar auch die Bürgerinnen und Bürger. Sie führen im Bereich der Arbeitsgelegenheiten (AGH), einem arbeitsmarktpolitisches Instrument, das Arbeitslose bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt unterstützen soll, zu einer Mittelkürzung von rund fast einem Drittel. Von dieser Kürzung sind neben der „Gesa“ auch andere Träger in Wuppertal betroffen. Die Folge: Einzelne Projekte müssen zum 1. Februar ganz aufgegeben werden, andere werden deutlich verkleinert.

Handwerksbetriebe und Hardt-Aufräumer betroffen

Betroffen von der Kürzung sind das Projekt Lebensraum Natur (LeNa) auf der Hardt, der Holzenergiehof, der Bereich Forst und Grün und die Handwerkerdienste, die Verschönerungsarbeiten in Schulen und Kindergärten vornehmen. „Wir bemühen uns darum, für alle eine Anschlussperspektive in anderen AGH-Projekten oder Maßnahmen zu finden,“ so Ulrich Gensch, Geschäftsführer der „Gesa“. Er hat die Hoffnung, dass die Mittelkürzung nur vorübergehend ist und eine zukünftige Bundesregierung an dieser Stelle nachbessert.

Frauenprojekte sollen gerettet werden

Deutlich sichtbare Auswirkungen wird die Kürzung aber ab Anfang Februar auf der Hardt haben, denn die Mittelkürzung soll keinesfalls die Frauenprojekte treffen. In Wuppertals Vorzeigepark haben die Gesa-Leute in den vergangenen 22 Jahren für Ordnung und Sauberkeit gesorgt, Die Wege von herabfallenden Ästen befreit und insbesondere im Sommer den von den Besuchern hinterlassenen Abfall entsorgt. Das wird dann in Zukunft niemand mehr machen. Die städtischen Gärtner können diese Arbeit nicht zusätzlich übernehmen.