„Global Friendship Tour“: Nach 6.000 Kilometern wieder zurück in Wuppertal

Am 14. Juni sind sie auf dem Johannes-Rau-Platz gestartet. Jetzt – genau 100 Tage und 6.000 geradelte Kilometer später – sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Global Friendship Tour 2023 wohlbehalten wieder zurück in Wuppertal.
Immer mit dabei: Die am Starttag vom Wuppertaler Oberbürgermeister Uwe Schneidewind den Radlerinnen und Radlern überreichte Freundschaftserklärung, die in einer wetter- und wasserfesten Röhre durch Holland, Yorkshire, das Emsland, die norddeutsche Tiefebene, das Müritzgebiet, den Spreewald, Schlesien, die Tatra und die Slowakei, Ungarn die Donau aufwärts, das Voralpenland, vorbei am Bodensee, das Elsass, durch Burgund und Beaujolais bis an die Loire transportiert wurde.

Die Botschaft, die unter dem Motto „FRIENDSHIP FIRST“ den festen Glauben bekundet, dass Freundschaften die unabdingbare Voraussetzung für ein friedliches Miteinander über alle Grenzen hinweg sind, wurde im Laufe der letzten vierzehn Wochen von den Stadtspitzen der europäischen Partnerstädte South Tyneside in Großbritannien, Schwerin, Berlin Tempelhof-Schöneberg, Legnica in Polen, Kosice in der Slowakei und dem französischen Saint Etienne gegengezeichnet und zurück nach Wuppertal gebracht.
Die Freundschafts- und Friedenserklärung soll am 20. Oktober bei einer Abschlussveranstaltung, zu der sich zahlreiche Menschen aus den Partnerstädten angekündigt haben, an den Oberbürgermeister zurückgegeben werden und dann ihren Platz im Wuppertaler Rathaus finden – zusammen mit den sechs Ausfertigungen der Partnerstädte für die dortigen Rathäuser.

Rund 90 Wuppertaler Radfahrerinnen und Radfahrer sowie weitere 60 Menschen aus den Partnerstädten, auch aus Be´er Sheva in Israel, hatten an der nach dem Staffelprinzip in acht Etappen organisierten Tour teilgenommen. Während der Fahrt haben die 150 Teilnehmenden unter dem Motto „1 Cent pro Kilometer“ bei Freunden, Nachbarn und vielen Menschen, mit denen sie unterwegs ins Gespräch kamen, Spenden gesammelt, mit welchen Organisationen in den Partnerstädten, die sich um Integration und Friedensarbeit kümmern, unterstützt werden.
Dank der großzügigen Unterstützung im Bereich der erforderlichen Logistik durch die Stadt Wuppertal, die Stadtsparkasse Wuppertal, die Wuppertaler Stadtwerke, die AWG und die Europa-Union sowie der ehrenamtlichen Tätigkeit von zwei Dutzend Vereinsmitgliedern – besonders aber auch durch das herausragende Engagement von Freundinnen und Freunden in den besuchten Partnerstädten – konnte das Projekt nach 18-monatiger Planung realisiert werden.

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