Mit dem Aschermittwoch, in diesem Jahr der 14. Februar, beginnt für die Christen alljährlich die 40-tägige Fastenzeit. In der römisch-katholischen Tradition wird diese österliche Bußzeit durch zwei Fast- und Abstinenztage (Aschermittwoch und Karfreitag) gerahmt, die Zeit dazwischen dient in besonderer Weise der Vorbereitung auf das höchste Fest des Kirchenjahres. An den drei Tagen von Gründonnerstag bis zur Osternacht werden Tod und Auferstehung Jesu Christi gefeiert, die das innere Fundament des christlichen Glaubens bilden.

Asche aufs Haupt oder die Stirn

Traditionell wird in den römisch-katholischen Kirchen am Aschermittwoch das Aschenkreuz ausgeteilt. Dazu wird entweder Asche auf das Haupt der Gläubigen gestreut oder auf die Stirn ein Kreuz aus Asche gezeichnet. Dazu wird der Satz gesprochen: „Bedenke Mensch, dass du Staub bis und wieder zum Staub zurückkehren wirst.“ Die Asche selbst erinnert an die Vergänglichkeit des Menschen.

Aschekreuz „zum Mitnehmen“ auch auf dem Wochenmarkt

Die Katholische Citykirche Wuppertal macht am diesjährigen Aschermittwoch mit einer besonderen Aktion auf diese alte Tradition aufmerksam. Pastoralreferent Werner Kleine (Foto links; Quelle: Christoph Schönbach) wird am Mittwoch (14. Februar) von 12 bis 13 Uhr am „Berliner Plätzchen“ (Berliner Str. 173/Ecke Langobardenstraße), dem von der Gemeinde St. Johann Baptist in Wuppertal-Oberbarmen geschaffenen Ort für Kunst, Kultur, Kulinarisches und Kirchliches, sein und um 12 Uhr eine kurze Andacht zum Aschermittwoch halten. Danach besteht die Gelegenheit das Aschekreuz und den damit verbundenen Zuspruch, der Mahnung und Segen zugleich ist, zu empfangen. Nach der Andacht wird Kleine auch über den Wochenmarkt auf dem Berliner Platz gehen und dort auf Wunsch das Aschekreuz austeilen.