Mit großem Erfolg arbeitet seit rund fünf Jahren die Immobilien-Standort-Gemeinschaft (ISG) Barmen-Werth. Jetzt soll an der Elberfelder Poststraße die Erfolgsgeschichte wiederholt werden. Eine ISG Poststraße soll im Sommer an den Start gehen. Schon seit zwei Jahren arbeiten Eigentümer und Händler in Elberfeld an einer solchen Immobilien-Standort-Gemeinschaft, im August 2017 wurde ein Verein gegründet, der den Antrag dazu stellt.

Maßnahmenkonzept übergeben

Der Verein ISG Poststraße/Alte Freiheit übergab Oberbürgermeister Andreas Mucke am Montag (5. März) das Maßnahmenkonzept und beantragte die Einrichtung einer Immobilien- und Standortgemeinschaft. Gut eine Million Euro soll in den kommenden fünf Jahren in die Qualifizierung der Straße investiert werden. Die ISG will sich dafür einsetzen, dass auf der Poststraße in Elberfeld wieder neue und attraktive Geschäfte ansässig werden. In ihr haben sich gut 40 Händler und Eigentümer zusammengeschlossen, die alle einen Mitgliedsbeitrag bezahlen. Dieses Geld steht zur Verfügung, damit konkrete Maßnahmen umgesetzt werden können – zum Beispiel ein neues Lichtkonzept oder die Verschönerung des Umfelds.

Neues Pflaster wird mit der ISG abgestimmt

„Mit der Einrichtung der ISG und den erarbeiteten Maßnahmen wollen wir die positive Entwicklung, die sich für die Innenstadt abzeichnet, aufgreifen und unseren Beitrag leisten“, sagt Eleonore Putty, Vorsitzende des Vereins. OB Mucke, der die Initiative schon früh begleitet hat, begrüßt die Initiative zur Einrichtung einer ISG. „Wuppertal braucht bürgerliches Engagement, um lebenswert zu bleiben und sich erfolgreich entwickeln zu können.“ Die Stadt hat daher zugesagt, die Planung und Qualitäten für ein neues Pflaster mit der ISG abzustimmen. „Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam mit der ISG-Initiative den Impuls aus dem gelungenen Umbau des Döppersberg in die City weiter tragen könnten.“