Kein Aufschub der Rodung im Osterholz

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Am gestrigen Montag (17. Januar) hat das Verwaltungsgericht DĂŒsseldorf den Antrag eines Anwohners zurĂŒckgewiesen, der kritisiert hatte, dass das Waldgebiet im Osterholz nicht vom KampfmittelrĂ€umdienst untersucht worden sei, obwohl dies rechtlich vorgeschrieben ist.

Der KampfmittelrĂ€umdienst muss das GelĂ€nde untersuchen, soviel ist unbestritten, jedoch stellte das Gericht fest, dass im Planfeststellungsbeschluss steht, die Untersuchung mĂŒsse „vor Baubeginn“ passieren. Die Rodung der BĂ€ume sei jedoch noch nicht der Baubeginn, sondern lediglich dessen Vorbereitung – von einem Baubeginn könne man erst dann sprechen, wenn die Kalkwerke Oetelshofen mit den Boden- und Aushubarbeiten fĂŒr die Abraumhalde beginnen. Deswegen gebe es keinen Grund, das FĂ€llen der rund 1.500 BĂ€ume im Osterholz zu untersagen.

Auf Nachfrage des DĂŒsseldorfer Verwaltungsgerichts, wie sie das Risiko durch mögliche Kampfmittel im Boden einschĂ€tzt, sagte die Bezirksregierung, mögliche BlindgĂ€nger im Boden wĂŒrden immer erst dann zu einem Problem, wenn gegraben wird. Die Rodung diene aber nur die Vorbereitung der eigentlichen Bauarbeiten, weswegen das Gericht den Antrag des Anwohners, der die Rodung aufhalten wollte, gestern abgelehnt hatte.

Damit ist nun auch die letzte Hoffnung auf einen Aufschub der Rodung im Osterholz geschwunden.

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