In den letzten Tagen machten Spekulationen im Tal die Runde, die Rathaus-GroKo sei am Ende. Hintergrund: Es gebe heftigen Streit zwischen SPD und CDU unter anderem wegen der Planung für die Bundesgartenschau 2025. Die CDU fühle sich besonders vom Oberbürgermeister bei Entscheidungen übergangen und nicht genügend informiert. Zudem lasse sich das Geld anderweitig besser verwenden.

Überhaupt plane die CDU den Ausstieg, und suche bereits nach einem geeigneten eigenen Kandidaten, den sie bei der nächsten Kommunalwahl gegen den jetzigen OB, der ja auch in den eigenen Reihen nicht unumstritten ist, in Position bringen könne.

Das alles wurde gegenüber wuppertal-total.de heftigst dementiert. Aus der CDU war zu erfahren, dass „die GroKo nicht an der BuGa-Frage scheitern werde“. Es gebe keinen Anlass für ein Zerwürfnis und „man stehe fest zur Kooperationsvereinbarung“.

In der CDU herrscht in der Tat die Sorge, dass Wuppertal sich mit der Bewerbung für die Bundesgartenschau 2025 überheben oder, dass das Projekt zu lasten des Pina-Bausch-Zentrums gehen könnte. Das alles aber will man nun ganz in Ruhe auf einer Ratssondersitzung am Donnerstag (17.5.) besprechen. Und das sich die CDU und auch Teile der Bürgerschaft einen anderen Oberbürgermeister für unsere Stadt wünschen, pfeifen die Spatzen längst von allen Dächern.