Aufatmen bei den Imkern im Wuppertaler Westen. Die Angst vor der Amerikanischen Faulbrut ist unbegründet. Das hat das Bergische Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt (BVLA) festgestellt.

Im November 2017 wurden an einem Bienenstand in Solingen-Gräfrath Sporen des Erregers der Amerikanischen Faulbrut der Bienen nachgewiesen. Vor diesem Hintergrund hatte das BVLA mit einem Radius von bis zu zwei Kilometern gebildet, das auch einen Teil von Wuppertal-Vohwinkel beinhaltete. In diesem Gebiet wurden alle Bienenstände untersucht und Proben genommen. Dabei haben sich keine Hinweise auf eine weitere Verbreitung des Erregers ergeben. Die Allgemeinverfügung zur Festlegung eines Untersuchungsgebietes zum Schutz gegen die Amerikanische Faulbrut wurde deshalb am Mittwoch (4. April) aufgehoben.

  • Die amerikanische Faulbrut der Bienen ist eine anzeigepflichtige Tierseuche. Sie verbreitet sich schnell von einem Bienenvolk zum nächsten und kann so zu Tierverlusten führen. In seiner Sporenform kann der Erreger in der Umwelt über eine lange Zeit überleben. Befallen wird die Bienenbrut, die sich in einer mit einem Wachsdeckel verschlossenen Brutzelle befindet. Sie stirbt durch die Infektion ab. Für den Menschen ist die bakterielle Erkrankung ungefährlich.