Keine Lohnfortzahlungen mehr für Ungeimpfte in Quarantäne

Karl-Josef Laumann ist der amtierende NRW-Gesundheitsminister. Foto: Olaf Kosinsky, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

NRW-Gesundheitsminister Laumann lehnt Lohnfortzahlungen für Ungeimpfte in Quarantäne ab.

Im Fall einer behördlich angeordneten Quarantäne haben Arbeitnehmer gemäß Infektionsschutzgesetz Anspruch auf Entschädigung. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) möchte jedoch den Impfdruck nochmals deutlich erhöhen. So sagte er am heutigen Donnerstag im Landtag in Düsseldorf: „Auch die Frage müssen wir mal entscheiden, wollen wir ungeimpften Leuten, wenn sie in Quarantäne gehen, weiterhin die Lohnfortzahlung geben – ja oder nein?“. Vielmehr sei er dafür, „dass wir die Lohnfortzahlung (Anm. d. Red.) nicht mehr geben, damit völlig klar ist, wenn ich mir die Freiheit rausnehme, mich nicht impfen zu lassen – wobei nach allen Erkenntnissen das Impfen die einzige Möglichkeit ist, diese Pandemie in den Griff zu kriegen – dann muss ich für die Konsequenzen, die daraus entstehen, auch in vollem Umfang persönlich einstehen“, so der NRW-Gesundheitsminister weiter.

Insgesamt wurden alleine in NRW rund 120 Millionen Euro im Rahmen von Lohnfortzahlungen bei Quarantäne ausgeschüttet. Er sei dafür, dass Ungeimpfte „es ungemütlich in diesem Land gemacht wird, wenn sie am gesellschaftlichen Leben teilnehmen wollen“.

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