Die Filialschließungen gehen weiter. Nun wird nach dem Ende von „Romano“ auf der Herzogstraße Klauser auch das Voss Studio im Wirmhof 10 schließen. Das berichtet die Westdeutsche Zeitung. Anfang 2019 sei Schluss. Und auch einen dritten Standort wird Klauser aufgeben: Das Schuhwerk in der Wicküler-City.

Man wolle sich aber keineswegs aus Wuppertal zurückziehen, verteidigte Klauser Prokurist Heinz-Werner Döring die Entscheidung gegenüber der Zeitung. Ausschlaggebend für diesen Schritt seien die Veränderungen im Umfeld gewesen. „Es waren zwei Lagen, die sich extrem verschlechtet haben", wird Döring zitiert. Man wolle sich nun auf die Hauptstandorte in der Stadt konzentrieren. Auf den am Werth  und auf die beiden in den City-Arkaden und in der Schlössergasse.

Erfolgreiche Unternehmerfamilie

1965 kauften Maria und Gerd Prange das in der Berliner Straße 125 angesiedelte Schuheinzelhandelsunternehmen. In den 1970ern und 1980ern expandierte das Unternehmen durch Eröffnung weiterer Filialen in Wuppertal und in anderen Städten Nordrhein-Westfalens. 1986 besteht das Unternehmen aus 28 Filialen. 1989 erfolgten die Voswinkel-Übernahme und weitere Eröffnungen in Thüringen und Sachsen.

Anfang 2009 wurden die 51 deutschen Filialen der in finanzieller Schieflage geratenen Schuhhauskette Salamander übernommen. Klauser hatte zu diesem Zeitpunkt 80 Filialen und machte mit 1 200 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 110 Millionen Euro. 2017 übernahm die Ara-Gruppe mit Sitz in Langenfeld das Schuhhaus Klauser sowie die Tochtergesellschaft Salamander Deutschland von der Gesellschafterfamilie Prange.