Über ein großes Kompliment können sich die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) freuen. Das Hamburger Beratungsunternehmen Civity hat den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) in mehr als 50 deutschen Großstädten untersucht. Das für die WSW erfreuliche Ergebnis: Wuppertal landet im Vergleich von Preis und Abfahrten je 100 Einwohner im oberen Drittel der Tabelle, weit vor München, Berlin, Köln, Düsseldorf, Frankfurt am Main. Auch das benachbarte Solingen rangiert deutlich hinter der Schwebebahnstadt. Bonn, Dresden und Würzburg sind, was den ÖPNV betrifft die Spitzenreiter im Ranking. Im Fokus der Studie steht die Bewertung des Preis-Leistungs-Verhältnisses des Nahverkehrs im Quervergleich, die vertiefte Betrachtung der Angebotsqualität, des Tarifsystems und das Verhältnis zwischen den Fahrpreisen im Nahverkehr und den öffentlichen Parkgebühren. Die WSW streben an, die Nutzung ihrer Busse und der Schwebebahn weiter zu erhöhen. Aus Sicht von WSW Mobil-Geschäftsführer Ullrich Jaeger ist es dafür nicht einmal nötig, die Zahl von Linien und Busse zu erhöhen. Er wünscht sich „nur“ eine bessere Infrastruktur, wie eine Busspur auf der B7.