Hier gibt's Tipps für die Wuppertaler Kulturwoche von Montag (8. Januar) bis Sonntag (14. Januar). Unter anderem stehen in dieser Woche die folgenden Angebote auf dem vom Kulturbüro der Stadt veröffentlichten Terminkalender (den kompletten Terminkalender findet ihr hier).

Montag (8. Januar)

Jazzsession: Die erste Session im neuen Jahr wird von einer spannenden Projektband eröffnet, dem Wayne Shorter Projekt „Black Diamond“ vom Institut für Musik der Hochschule Osnabrück. Gespielt werden Stücke, die Wayne Shorter zwischen seiner Zeit bei Art Blakeys Jazz Messengers und Miles Davis komponierte und die auf der Platte „Black Diamond“ zu finden sind´.

  • 20.30 Uhr, Café ADA, Wiesenstr. 6.

Dienstag (9. Januar)

Pinocchio: Wer kennt sie nicht, die Geschichte der kleinen Holzpuppe, die davon träumt, ein richtiger Junge zu sein? Mit Pinocchio zeigt das Kindertheater in diesem Jahr eines der auch international bekanntesten Kinderbücher. Ein Stück für Kinder ab sechs Jahre.

  • 18 Uhr, Theater im Berufskolleg, Bundesallee 222. Weitere Termine: 9. und 11. Januar (18 Uhr), 14. und 21. Januar (15 Uhr).

Kino in der Gathedrale: Liebes- und Kriegsdrama „Paradies“ von Andrei Konchalovsky, eine deutsch-russisch-französische Dreiecksgeschichte während des Zweiten Weltkriegs, die zu einem Panoptikum europäischer Tragik und fataler Selbstüberschätzung wird.

  • 19.30 Uhr, Alte Feuerwache - Gathedrale, Gathe 6 (Eintritt 5 Euro).

Mittwoch (10. Januar)

Encore“: Virtuose Piecen und Zugaben für Violine mit Studierenden der Klasse Prof. Albrecht Winter.

  • 19.30 Uhr, Hochschule für Musik und Tanz, Sedanstr. 15 (Eintritt frei).

Sebastian 23: „Hinfallen ist wie Anlehnen, nur später“. Sebastian 23 kommt mit seinem neuen Buch und einem gleichnamigen Bühnenprogramm. Brandneue Texte, die den Brückenschlag über den Canyon zwischen Genie und Wahnsinn versuchen, allerdings scheitern und einfach in der Mitte in der Luft hängen bleiben. Fein ziselierte Lyrik trifft auf grob gehauenen Humor.

  • 20 Uhr, Utopiastadt, Mirker Str. 48, 42105 Wuppertal (Eintritt 13(VVK 10 Euro).

Donnerstag (11. Januar)

Film und Gesprächsrunde: John Cage (1912 - 1992) ist einer der einflussreichsten Komponisten des 20. Jahrhunderts und großer Anreger der Fluxus- und Happening-bewegung. Seine Kompositionen sind Schlüsselwerke der Neuen Musik. In dem Filmporträt „John Cage - Journeys in Sound“ untersuchen der US-amerikanische Oscar-Preisträger Allan Miller und der deutsche Emmy-Preisträger Paul Smaczny die Wirkungskraft des Komponisten heute.

  • 20 Uhr, ort, Luisenstraße 116.

Freitag (12. Januar)

Kammermusik I: Seit dem Wintersemester 2015/16 erteilt das renommierte Minguet Quartett Unterricht im Fach Kammermusik. Am ersten von insgesamt drei Konzertabenden präsentieren Studierende aus verschiedenen Instrumentalklassen die erarbeiteten Werke.

  • 19.30 Uhr, Hochschule für Musik und Tanz, Sedanstr. 15 (Eintritt frei). Kammermusik II am Sonntag, 11 Uhr, am selben Ort.

Am Anfang war Chaos: Basierend auf einem Konzept von Prof. Dr. Barbara Rüdiger (Leiterin der Abteilung Stochastik im Fachbereich der Mathematik an der Bergischen Universität Wuppertal) und unter der Regie von Jean Laurent Sasportes befasst sich der Tanztheatervortrag „Am Anfang war Chaos“ tänzerisch mit den Inhalten, der von Ludwig Eduard Boltzmann (1844 - 1906) aufgestellten Theorien der Thermodynamik.

  • 19.30 Uhr, Immanuelskirche, Sternstr. 73 (Freiwilliger Eintrittspreis erbeten). Auch am 13. Januar, 19.30 Uhr.

Samstag (13. Januar)

Vernissage - Art Collection by Kerstin Haagmann: 1969 in Essen geboren, arbeitet Haagmann seit langer Zeit in Wuppertal an ihren Werken. Nun möchte sie sich zum dritten Mal in Wuppertal präsentieren. In ihrer Privatgalerie sind die Tore am 13. und 20. Januar jeweils von 17 bis 21 Uhr für jeden Interessierten geöffnet.

  • 17 Uhr, Privatgalerie Haagmann, Viehhofstraße 120a.

Melodica Festival Wuppertal #1: Ein internationales Singer/Songwriter- und Folk-Festival, das 2007 zum ersten Mal in Melbourne stattfand. Damals konnte sich noch niemand vorstellen, dass dieses wunderbare Festival-Format einmal „Schwesterfestivals“ auf der ganzen Welt gründen würde. Mit viel Herzblut hat der Initiator Pete Uhlenbruch aber genau das geschafft.

  • 17 Uhr, Utopiastadt, Mirker Str. 48 (Eintritt frei, Spenden werden gerne entgegengenommen). Auch am Sonntag, 14. Januar, 17 Uhr.

Die Trockenblumen - „Fensterkissen zum Hof“: Deutsch-türkisches Kabarett mit Lilay Huser und Marcia Golgowsky. Hilde Ronsberger (Marcia Golgowsky) und Ayse Horozoglu (Lilay Huser) sind nach all den Jahren der Freundschaft endlich eine Familie geworden. Hildes Sohn Richard und Ayses Tochter Yasemin haben geheiratet und Zwillinge bekommen. Hilde und Ayse mischen sich natürlich noch immer in das Leben ihrer Kinder ein.
Eine Produktion des Wupper Theaters, Regie: Heike Beutel, Texte: Marcia Golgowsky, Textbearbeitung: Barbara Krott.

  • 20 Uhr, LCB, Geschwister-Scholl-Platz 4-6. Auch am Sonntag, 14. Januar, 18 Uhr.

Sonntag (14. Januar)

Ingo Cordt - Moving Stories: Im gleichnamigen Tanztheaterprojekt, das im September 2017 viermal in der Färberei präsentiert wurde, tanzten Menschen aus dem Quartier Wichlinghausen/Oberbarmen unter Anleitung des renommierten Choreografen Mark Sieczkarek und des Tänzers Wigabriel Soto Eschebach. Zirka 30 Minuten getanztes Leben.

  • 11 Uhr, Färberei, Peter-Hansen-Platz 1, 42275 Wuppertal

Violinabend: Vortragsabend mit Studierenden der Klasse Emilian Piedicuta.

  • 17 Uhr, Hochschule für Musik und Tanz, Sedanstr. 15 (Eintritt frei).

Rrose Selavy – Latin-Jazz-Quartett: Neben Eigenkompositionen und bearbeiteten Klassikthemen erwartet das Publikum vor allem Kompositionen von Chick Corea, Mongo Santamaria, Mark Levine, Horace Silver und Noro Norales. Rrose Selavy ist das Latiñ-Jazz-Projekt von Andreas Landrock und Wolfgang Eichler aus Wuppertal.

  • 17.30 Uhr, swane Café, Luisenstr. 102a.