Hier gibt's Tipps für die Wuppertaler Kulturwoche von Montag (19. Februar) bis Sonntag (25. November). Unter anderem stehen in dieser Woche die folgenden Angebote auf dem vom Kulturbüro der Stadt veröffentlichten Terminkalender (den kompletten Terminkalender findet ihr hier).

Dienstag (20. Februar)

Offstream: Das Kino in der Gathedrale zeigt „Casting“ (D 2017, Regie: Nicolas Wackerbarth, mit Andreas Lust, Judith Engel, Andrea Sawatzki, Marie-Lou Sellem u.a., 91 Minuten). Vordergründig geht es hier um ein Casting für eine (fiktive) Neuverfilmung von Rainer Werner Fassbinders „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“. Doch eigentlich erzählt der Film von den Strukturen der Filmbranche und entlarvt sie aufs Drastischste als Fegefeuer aus Machtspielchen, Unsicherheit und Eitelkeit.

  • 19.30 Uhr, Alte Feuerwache, Gathe 6 (Eintritt 5 Euro).

Zaubersalon: Yandaal ist Zauberer und das sind die ehrlichsten Menschen auf der Welt. Erst erzählen Sie Ihnen, dass sie Sie bescheißen werden und dann tun sie es. Was wollen Sie noch mehr? Ein Gauner zeigt Ihnen auf charmante Weise seine spezielle Wahrheit. Mit Gesang, Ukulele und jeder Menge Zauberspaß. Zwischen halblegal und fast normal.

  • 20 Uhr, Börse, Wolkenburg 100 (Eintritt frei, Spende erwünscht).

Donnerstag (22. Februar)

Israel - ein Reisebericht: Über israelische Perspektiven. Holocaust-Education in der Schule, in Israel und Deutschland berichten Stefanie Pirags und Alexander Gropper (Röntgen-Gymnasium) nach einem Mittagsimbiss. Zur Planung des kostenlosen Mittagsimbisses wird um Anmeldung unter Telefon (0202) 5632843 gebeten.

  • 14 Uhr, Begegnungsstätte Alte Synagoge, Genügsamkeitstraße.

Furcht und Elend des Dritten Reiches: Das Ensemble „Projektgruppe Ernst Toller“ erinnert mit der Lesung dieses Brecht-Werkes an den mutigen Kampf der „Weißen Rose“. Am 22.2.1943 verkündete der „Volksgerichtshof“ die Todesurteile gegen die Weiße Rose-Widerstandskämpfer Sophie und Hans Scholl sowie Christoph Probst. Bereits vier Stunden später wurden sie vollstreckt.

  • 19 Uhr, Literaturhaus Wuppertal, Friedrich-Engels-Allee 83 (Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten).


Wiedereröffnung „Die arme Poetin“: Literaturperformance von und mit Marina Jenkner, die dabei in die Rolle der „armen Poetin“ schlüpfen und Altbekanntes und Neues aus ihrer Feder vortragen wird.

  • 19.30 Uhr, Kulturort und Schreibwerkstatt „Die arme Poetin“, Spitzwegstraße 7.

Freitag (23. Februar)

Ateliereröffnungen in der Backstubengalerie: Sabine Kremer und Guido Scholz laden herzlich zu Ihren Ateliereröffnungen in den Räumen der Backstubengalerie ein. Geboten wird eine Tanz-Performance von Udo Straesser „La Pureza“, live Gitarrenmusik, eine Malaktion – und für das leibliche Wohl ist auch gesorgt.

  • 19 Uhr, Backstubengalerie, Schreinerstraße 7.

Kunst für Cookin'Hope: Alle KünstlerInnen, die jemals im Swane ausgestellt haben, hängen diesmal Bilder im Kleinformat. Diese Bilder können in der Swane-Galerie betrachtet und sogar direkt gekauft und mit nach Hause genommen werden. Die Einnahmen gehen komplett ins Cookin'Hope-Projekt.

  • 19 Uhr, Swane Café, Luisenstr. 102a (bis 28. Februar).

Uraufführung/Premiere „Lysistrata“: Das szenische Hörspiel nach Aristophanes von Günther Weißenborn erzählt eine Geschichte von Frauen, die Soldaten aller Fronten zum Frieden zwangen, in dem sie sich ihren Männern in der Liebe verweigerten. Die Anführerin dieser Frauen ist Lysistrata, Titelfigur von Aristophanes' Lustspiel.

  • 19.30 Uhr, Müllers Marionetten-Theater, Neuenteich 80 (Eintritt 25/erm. 15 Euro).

Modern Klezmer: Die Musik der Klezmeyers ist weit gereist – die drei Berliner Instrumentalisten verbinden Klezmer mit Flamenco, Tango, Jazz und arabischen Rhythmen. Im virtuosen Zusammenspiel entsteht eine Musik, die ihre traditionellen Wurzeln nicht verleugnet aber immer wieder aufs Neue überrascht.

  • 20 Uhr, Bürger-Bahnhof Vohwinkel, Bahnstr. 16 (Eintritt 15/VVK 12 Euro).

Friday Night Jazz Club feat. Peter Fischer: Peter Fischer, Absolvent des GIT Los Angeles und Europas populärster Autor für moderne E-Gitarrenunterrichtsliteratur, arbeitete als Live- und Studiogitarrist mit zahlreichen Musikgrößen (u.a. Tom Jones) zusammen. Sein neues Programm beinhaltet bekannte Songs, eigene Werke und ist eine originelle Mixtur aus Jazz, Blues, Rock und Country.

  • 20 Uhr, Bandfabrik, Schwelmer Str. 133 (Eintritt 12 Euro).

Wuppertaler Underground-Poetry-Slam: Spannende Texte, kühle Getränke, pfiffige Moderatoren, ambitionierte Poeten, interessiertes Publikum, gemütliche Atmosphäre.

  • 21 Uhr, Underground, Bundesallee 268-272 (Eintritt frei).

Samstag (24. Februar)

Ohrenöffner – Musik im Gespräch: Über 400 Seiten zählt die Instrumentationslehre von Hector Berlioz, in der er minutiös den Klangcharakter der einzelnen Instrumente aufführt und eine Anleitung verfasst, wie diese zu mischen sind – ganz so, wie die Farbpalette eines impressionistischen Malers. Gemeinsam wird der Farbencode ausgewählter Meisterwerke der Klassik dechiffriert.

  • 12 Uhr, City-Kirche, Kirchplatz 2.

Nathan Ott Quartet feat. Dave Liebman: Das neue Quartett des jungen Schlagzeugers und Komponisten Nathan Ott bringt den Geist der legendären Lighthouse-Edition der Elvin Jones Band der 1970er Jahre ins 21. Jahrhundert und präsentiert eine der wichtigsten Stimmen unserer Zeit auf dem Sopransaxophon.

  • 20 Uhr, Loch, Bergstraße 50 (Eintritt 15/erm. 8 Euro, im VVK 12/6 Euro).
    22 Uhr: Bar DJ Rainer J. Widmann.

Der Sound von AC/DC: Die Ballbreakers bringen die Show der australischen Kultband live auf die Bühne. Originalequipment sowie eine runde Mischung aus eigenen Gimmicks und Einlagen garantieren eine AC/CD-Show, wie sie von keiner anderen Coverband geboten wird.

  • 20 Uhr, Börse, Wolkenburg 100 (Eintritt 15/VVK 12 Euro).

Sound of Joy – Irish Folk Abend: Diesmal schon im Frühjahr, der gesellige Folk-Abend mit irischer Musik, irischem Essen und irischem Bier.

  • 20 Uhr, Zentrum Emmaus, Hauptstr. 39.

Blickwinkel: Eine Hommage an Helen Vita von und mit Lizzy Reichel. Als Helen Vita sich in den 1950er Jahren mit ihren „frechen Chansons“ an das totgeschwiegene Thema Sex gewagt hat, rüttelte die „chansonnier feminine“ damit die fromme und gesittete Nachkriegsgesellschaft gehörig auf. Lizzy Reichel belebt mit ihrem aktuellen Programm Blickwinkel genau dieses Stück Zeitgeschichte wieder.

  • 20 Uhr, Kontakthof, Genügsamkeitstr. 11 (Eintritt 18 /VVK 15 Euro).

Sonntag (25. Februar)

Liebe und Leid oder die Musik meines Lebens: Eine Collage mit unterschiedlichen Textformen und Musik mit dem „Duo Aciano“ (Sandra Wilhelms/Gitarre und Freya Deiting/Violine) und Silvia Munzón López/Rezitation. Geschichten über Liebesbeziehungen, in denen es manchmal traurig, leidenschaftlich, komisch, poetisch oder grotesk zugeht.

  • 16 Uhr, Gesellschaft Concordia, Werth 48 (Eintritt 12 Euro).

Advento & Eichler: Die brasilianische Sängerin Regina Advento und der Wuppertaler Jazz-Pianist Wolfgang Eichler präsentierenn ibekannte und weniger bekannte, aber genau so schöne brasilianisch/südamerikanische Melodien im Jazz-Lounge Stil. Es werden auch Latin-Jazz Kompositionen von Wolfgang Eichler zu hören sein.

  • 17.30 Uhr, Swane Café, Luisenstr. 102a.

Swing Kabarett Revue präsentiert „Schellack-Schätze“: In zahlreichen Liedern der 1920er bis 1940er Jahre findet man kleine Anzüglichkeiten, die sprachlich aber meist so fein und wortwitzig verpackt sind, dass es ein Genuss ist den Texten zu folgen. Das Ganze wird wieder im authentischen Vintage Swing/Jazz Sound dieses Quintetts erklingen.

  • 19 Uhr, Café Ada, Wiesenstraße 6 (Eintritt 8/10 Euro).