Hier gibt's wie üblich Tipps für die Wuppertaler Kulturwoche von Montag (12. März) bis Sonntag (18. März). Da die Grippewelle auch das Kulturbüro der Stadt erfasst hat, heute nur ein paar Angebote.
 

Montag (12. März)

Jugend musiziert:
Bei dem renommiertesten Musikförderprojekt Deutschlands haben in den 555 Jahren seines Bestehens knapp eine Million Kinder und Jugendliche mitgemacht. Für viele von ihnen war dies der erste Schritt in eine erfolgreiche Musikkarriere. „Jugend musiziert“ lädt Jugendliche ein, mit einem Instrument, als Sängerin oder Sänger die Konzertbühne zu betreten, sich in den Vergleich mit anderen zu stellen und von einer Fachjury bewertet zu werden.
Bewertet werden in der Immanuelskirche: „Duo Streicher/Klavier“.

  • 10 Uhr, Immanuelskirche, Sternstr. 73 (auch am Dienstag um 10 Uhr).

Mittwoch (14. März)

Schneewittchen und die sieben Zwerge: Müllers Marionetten-Theater hat das Grimm'sche Märchen wieder in den Spielplan aufgenommen und aus der berühmten Vorlage ein Theatermärchen inszeniert, das Kinder wie Erwachsene mit Witz und Fantasie in seinen Bann zieht.
Das Stück eignet sich für kleine Zuschauer ab etwa dreieinhalb Jahren, wenn die Kinder ihre „magische Weltsicht“ abgelegt haben und zwischen Figuren und Menschen unterscheiden können..

  • 16 Uhr, Müllers Marionetten-Theater, Neuenteich 80. Weitere Termine: 14., 18. und 25. März, 16 Uhr sowie 15. März, 10.30 Uhr.

Donnerstag (15. März)

46. Wuppertaler Rudelsingen: In lockerer Atmosphäre treffen sich Menschen jeden Alters und singen gemeinsam Hits und Gassenhauer von damals bis heute. Dabei werden sie live vom Sänger und Pianisten begleitet. Die Texte werden per Beamer an die Wand projiziert.

  • 19.30 Uhr, Börse, Wolkenburg 100.


Freitag (16. März)

Zauber der Magie: Die Mitglieder des Magischen Zirkels Wuppertal treten zugunsten des „Förderverein Christliches Hospiz Wuppertal-Niederberg“ auf, um mit einer abwechslungsreichen Zauber-Show Geld zu sammeln.

  • 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr), Börse, Wolkenburg 100.

Stella´s Morgenstern: Chanson jiddisch - New Israeli Pop. Auf ihrer neuen CD „Bo elay – Komm zu mir“ hat „Stella's Morgenstern“ zwölf Titel eingespielt, neue und traditionelle Lieder mit poetischen Texten auf Hebräisch und Jiddisch. Diese Songs erzählen von der Liebe, von Sehnsüchten, Sinnlichkeit und Träumen. Dabei setzen Sängerin Stella, Gitarrist Andreas Hecht und der israelische Komponist prof*merose auf ihre bewährte Mischung. Sie verbinden unterschiedlichste musikalische Stile und Klänge für ihre neuen und traditionellen Lieder. Sie finden besondere Arrangements auf unterschiedlichsten Instrumenten wie Gitarren, Lautengitarre, Ukulele, Indisches Harmonium, Autoharp, Banjo, Shruti-Box oder Cello.

  • 20 Uhr, Bandfabrik, Schwelmer Str. 133.

unERHÖRT! - Jan Klares 1000: Bart Maris, Jan Klare, Wilbert de Joode und Michael Vatcher gründeten 2004 die Band „1000“, die sich in ihrer Besetzung an das legendäre Ornette Coleman anlehnte, und spielten von Beginn an Kompositionen, die eigentlich für Improvisationsmusik ungeeignet waren. So Stücke von Wagner, Bach, Bennett oder Monteverdi. Als Vatcher 2017 nach New York ging, war die Band erschüttert. Nach so vielen Jahren der Vertiefung war die Möglichkeit, ihn zu ersetzen und nahtlos weiter zu machen, nicht gegeben - andererseits wollten die verbleibenden drei Musiker nicht aufhören. So wird „1000“ in Zukunft weiter in Quartett-Version mit der Cellistin Elisabeth Coudoux zu hören sein.

Besetzung: Bart Maris (Trompete), Jan Klare (Rohrblatt), Elisabeth Coudoux (Cello), Wilbert de Joode (Bass).

  • 20.30 Uhr, Neue Kirche, Sophienstraße 3b.



Samstag (17. März)

Gropper/Graupe/Lillinger:
Die Band, früher bekannt als „Hyperactive Kid“, tritt nicht auf, sie steigt in den Ring. Jeder für sich, jeder für den anderen, jeder hoch konzentriert und aufnahmebereit für die blitzschnell produzierten Ideen. Jeder als Impulsgeber eines musikalischen Clinchs, der zwischen Ruhephasen und Attacke hellwach die sich entwickelnden Ereignisse existenziell werden lässt.

  • 20 Uhr (Einlass 19 Uhr), Loch, Bergstr. 50.