Die Wuppertaler Kurrende ist mit einem neu besetzten Management ins Jahr 2018 gegangen. Isabelle Métrope hat die Nachfolge des aus persönlichen Gründen ausgeschiedenen Manager Klaus Kölsch antreten. Ihr zur Seite steht Margit Reker als neue Sekretärin. Ihr Vorgänger, Ulrich Nüßler, wurde zum Jahresende nach 33 Jahren in den Ruhestand verabschiedet.

Aus insgesamt 25 Bewerbungen aus dem In- und Ausland für die Vollzeitstelle im Management und die Teilzeitstelle im Sekretariat der Kurrende schafften es vier Kandidatinnen und Kandidaten in die zweite Runde der Bewerbungsgespräche. Isabelle Métrope studierte Musikmanagement in Frankreich, Sprachen und Wirtschaft an der Fachhochschule (FH) Köln und Musikwissenschaft, Chorleitung und Gesangspädagogik an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Studienprojekte unter anderem mit dem Knabenchor Hannover führten zu ersten Berührungen mit der Knabenchorszene. Über die vielseitigen Studien hinaus bringt sie trotz ihrer erst 32 Jahre eine mehrjährige Praxiserfahrung, so durch ihre Tätigkeit beim Europäischen Musikrat, bei der European Choral Association Europa Cantat und zuletzt als Vertriebsleiterin für die Internationalen Märkte im Carus-Verlag in ihre neue Tätigkeit bei dem renommierten Wuppertaler Knabenchor ein. Auch privat pflegt sie durch ihre sängerische Mitwirkung in mehreren Projektchören ein über die Grenzen Deutschlands hinausgehendes Netzwerk.

„Mir gefällt die Herausforderung einer hochqualitativen künstlerischen und dennoch altersgerechten Ausbildung,“ freut sich Métrope auf ihre neue Aufgabe, „die jungen Sänger eines Knabenchors sind bereits semi-professionelle Künstler, bleiben dennoch Kinder. Dieses Spagats müssen wir Mitarbeiter uns immer bewusst sein.“

Margit Reker war lange Chefsekretärin

Margit Reker (Foto links; Quelle: Wuppertaler Kurrende) besetzt als Sekretärin den Frontdesk der Kurrende und ist damit erste Ansprechpartnerin für alle großen und kleinen Anliegen. Als gelernte Rechtsanwalts- und Notargehilfin war Reker lange als Chefsekretärin für eine Düsseldorfer Metallfirma sowie für den Inhaber einer Düsseldorfer Brauerei tätig. „Ich liebe Musik – und gerade die klassische. Mit dem Chorgesang hatte ich noch nicht sehr viel zu tun, bin aber seit vielen Jahren Fördermitglied der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf und besuche dort viele Konzerte“, sagt Margit Reker und fügt augenzwinkernd hinzu: „Und das mit dem Chorgesang hole ich jetzt halt nach.“