Mobilfunk-Messwoche: Auf der Suche nach Funklöchern

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In der gestern gestarteten landesweiten „Mobilfunk-Messwoche“ haben alle NRW-Bürgerinnen und Bürger bis zum 25. Mai die Gelegenheit, eine gute oder schlechte Netzverfügbarkeit per Funkloch-App zu melden. Natürlich sind auch die Wuppertaler Bürgerinnen und Bürger gefragt.
„Das Wuppertaler Mobilfunknetz ist gut aufgestellt, es gibt nur noch wenige Funklöcher. In Wuppertal stellt sich die Versorgungslage laut Mobilfunk-Monitoring der Bundesnetzagentur so dar: Rund 97,99 Prozent des Stadtgebietes sind mit 4 G ausgestattet, 95,19 Prozent mit 5 G. Rund 0,58 Prozent sind so genannte „Weiße Flecken“ und 5,92 Prozent „graue Flecken“, erklärt Nasim Veith-Eichmann, Mobilfunkkoordinatorin der Stadt.
„Durch die Mithilfe aller Wuppertalerinnen und Wuppertaler können wir die letzten Funklöcher finden und durch die Netzanbieter schließen lassen“, ergänzt Veith-Eichmann. „Jeder Messpunkt, der während der Aktion gesammelt wird, ist daher sehr wichtig für unsere Stadt.“

Die Mobilfunkmesswoche NRW ist eine Initiative der Mobilfunkkoordinierenden in den Kreisen und kreisfreien Städten. Mit der Breitbandmessung/Funkloch-App der Bundesnetzagentur können Nutzerinnen und Nutzer die Netzverfügbarkeit ihres Mobilfunknetzes unkompliziert in Echtzeit erfassen und so möglicherweise vorhandene Funklöcher ermitteln.
Die jeweilige Netzverfügbarkeit (kein Netz, 2G, 4G, 5G) wird dafür auf dem Endgerät gespeichert. Die Ergebnisse werden anonymisiert an die Bundesnetzagentur übermittelt, in der Funkloch-Karte des Gigabitgrundbuchs des Bundes verarbeitet und im Nachgang der Mobilfunkmesswoche für Nordrhein-Westfalen ausgewertet.
Die Funkloch-App steht kostenlos und werbefrei in den App-Stores zum Download bereit. Nähere Informationen zur Mobilfunkmesswoche und zur Funkloch-App gibt es unter diesem Link: www.mobilfunkmesswoche.nrw

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