Am 24. Mai 2017 findet die Polizei abends in einem sozialtherapeutischen Wohnheim die Leichen von drei Männern im Alter von 38 bis 63 Jahren. Dringend der Tat verdächtig: Der 42-jähriger Sascha M., der, mit mehreren Messern bewaffnet, in dem Diakonie-Wohnheim über die späteren Opfer hergefallen sein soll. Neun Monate nach der Bluttat stand der mutmaßliche Messerstecher heute vor dem Wuppertaler Landgericht.

Die Staatsanwaltschaft geht von der Schuldunfähigkeit aus, da Sascha M. zur Tatzeit an einer Psychose erkrankt gewesen sei. Sie beantragte die Unterbringung in einer geschlossenen Psychiatrie.

Zu Beginn der Verhandlung gab der Verteidiger des Angeklagten eine Erklärung ab in der es hieß, Sascha M. schäme sich. Gleichzeitig beantragte er, die Öffentlichkeit vom Prozess auszuschließen. Dem folgte die Kammer. Das Landgericht hat für den Prozess bis zum 7. März sechs Verhandlungstage angesetzt.