Bei Kanalerneuerungen an der Schloßbleiche zwischen Wall und Köbo-Haus stießen Bauarbeiter am 23. April in fünf Metern Tiefe auf einen Gegenstand aus Metall (wuppertal-total.de berichtete). Befürchtungen, es könne sich um eine Fliegerbombe oder eine Granate aus dem zweiten Weltkrieg handeln, konnte der Kampfmittel-Räumdienst nach einem stundenlangen Einsatz ausräumen. Trotzdem wurde der notwendige unterirdische Vortrieb für die Kanalerneuerung erst einmal gestoppt. Das mit den Arbeiten beauftragte Tiefbau-Unternehmen hält es für durchaus möglich, dass sich aufgrund der Erdbeschaffenheit weitere „Hindernisse“ im Erdreich befinden. Angst hat man vor allem, dass das schwere Bohrgerät beschädigt werden könnte.

So rückt nun morgen (5.5.) ein weiteres Unternehmen an, das mithilfe schwerer Rammsondierungen mal nachschaut, ob es weitere Hindernisse im Bereich des geplanten Kanalvortriebs gibt. Sollte das nicht der Fall sein, kann es endlich an der Schloßbleiche mit den Bauarbeiten weitergehen.