Fünf Tage nach dem Säure-Anschlag auf den Finanzvorstand der RWE-Tochter Innogy in Haan gibt es immer noch keinen Durchbruch bei den Ermittlungen. Wie die Wuppertaler Stastsanwaltschaft dazu mitteilte, hat die Polizei gestern (8.8.) erneut mit dem Opfer sprechen können. Ohne größere ermittlungstechnische Ergebnisse. Bisher hatten weder das Opfer noch seine Familie die Ermittler auf eine heiße Spur bringen können. Auch zu Hintergrund und Motiven gibt es keine neuen Erkenntniss.

Heute (9.3.) nun teilte die Polizei mit, dass sie jetzt mithilfe einer Plakataktion nach Zeugen suchen will.

Der Finanzvorstand des Essener Energieversorgers Innogy, Bernhard Günther, war am vergangenen Sonntag (04.03.2018) in einer Parkanlage in Haan von zwei Unbekannten angegriffen und zu Boden geworfen worden. Sie schütteten ihm Säure ins Gesicht und konnten fliehen. Günther erlitt schwerste Verletzungen und schwebte zeitweise in Lebensgefahr. Die Ermittler stufen die Tat als versuchten Mord ein.