Der Fundort des Neandertalers bei Mettmann soll es nun doch noch auf die Welterbeliste der Unesco schaffen. Nachdem der erste Versuch vor fünf Jahren gescheitert ist, hat die Stiftung Neanderthal Museum am Dienstag (7. November) einen neuen Anlauf gestartet. Und zwar gemeinsam mit weiteren Neandertaler-Fundstellen in Europa. Das teilt die Stiftung jetzt mit. Vorbild ist die Müngstener Brücke im Städtedreieck Wuppertal-Solingen-Remscheid, die kürzlich bekanntgab, es ebenfalls mit einer europaweiten zweiten Bewerbung zu versuchen. Beteiligt an dem zweiten Versuch der Mettmanner sind Partner aus Kroatien, Italien, Belgien, Frankreich und Spanien. Sie wollen den Nominierungsprozess gemeinsam angehen.