Sturmtief Friederike hat im Januar den Turm der Gemarker Kirche in Barmen schwer beschädigt. Das Kupferblech der Dachhaube, seit über 60 Jahren fest an seinem Platz, löste sich. Zwei große Teile waren es, die der Sturm am 18. Januar gegen 11.30 Uhr vom Turmdach gerissen hat, jedes 150 Kilogramm schwer. Verletzt wurde seinerzeit niemand, jetzt sind die Arbeiten zur Erneuerung in vollem Gange.

Direkt neben dem Kircheneingang ist ein Aufzug errichtet worden, um das Material auf den rund 25 Meter hohen Turm zu hieven. Ein Gerüst rund um den oberen teil des Turms, oberhalb der Bläsergalerie, ist zusätzlich aufgebaut worden. „Es wird alles wie vorher“, kündigt Sigrid Runkel, die Vorsitzende des Bauausschusses der Kirchengemeinde Gemarke-Wupperfeld an. Ein wenig gewöhnungsbedürftig wird das neue Dach allerdings anfangs noch sein, denn das Kupfer wird erst allmählich wieder die grüne Patina annehmen, die das alte Dach hatte.

Wie lange die Bauarbeiten dauern, hängt unter anderem von der Witterung ab. Im Laufe des April, so hofft die Gemeinde, wird es soweit sein.