7.000 Euro – da kommt große Freude auf beim Kinderschutzbund und der Diakonie. Der Gesamtpersonalrat der Stadtverwaltung hat zum Jahresende noch einmal Spenden in dieser Höhe verteilt.

Bei der Spendensumme handelt es sich um Überschüsse aus den Weiberfastnachtsfeiern 2016 und 2017, die der Gesamtpersonalrat Jahr für Jahr für die Belegschaft des Rathauses organisiert. „Die Kolleginnen und Kollegen kommen immer zahlreich und zahlen für Eintritt und Verköstigung. Entsteht dabei am Ende ein Plus, geben wir das Geld an karitative Einrichtungen weiter. Das ist für uns schon Tradition“, erklärt die Vorsitzende des Gesamtpersonalrates, Gea Kirchner. Dem Gesamtpersonalrat sei es wichtig, ganz gezielt Institutionen zu unterstützen, die vor Ort in Wuppertal aktiv sind oder einen starken Bezug zur Stadt haben.

Je 3.500 Euro für Diakonie und Kinderschutzbund

Von den insgesamt 7.000 Euro, die bei den beiden Feiern im Haus der Jugend zusammengekommen sind geht je eine Hälfte an die Diakonie und ihr Obdachlosencafé „Café Oberstübchen“ in Elberfeld und an den Kinderschutzbund und sein Projekt „Elberfelder Kinder-Ma(h)lzeit“, das sich größtenteils aus Spenden finanziert und mit viel ehrenamtlichen Engagement betrieben wird. Für Schulkinder aus sozialschwachen Familien gibt es hier neben einem kostenlosen, warmen Mittagessen bei Bedarf auch Hausaufgabenbetreuung und stets ein offenes Ohr für Sorgen und Probleme. Im Café Oberstübchen der Diakonie können sich Menschen ohne festen Wohnsitz tagsüber aufhalten – vor allem in den Wintermonaten ein überlebenswichtiges Angebot.

Am Freitag (22. Dezember) nahmen Martin Hamburger, Direktor der Diakonie Wuppertal, sowie Rainer Huss, erster Vorsitzender des Wuppertaler Kinderschutzbunds, und Kerstin Holzmann, Mitarbeiterin des Wuppertaler Kinderschutzbundes, die Spendenschecks entgegen. „Aus Wuppertal sind sowohl der Kinderschutzbund als auch die Diakonie nicht mehr wegzudenken. Sie leisten tagtäglich wichtige Arbeit für die Menschen in unserer Stadt, die ganz besondere Unterstützung benötigen“, fasste Sozialdezernent Stefan Kühn bei der Spendenübergabe zusammen.