Mit einer Petition haben sich Wuppertaler Bürger an Oberbürgermeister Andreas Mucke gewandt, die Finanzierung der Jugendzentren sicher zu stellen Gleichzeitig werden die Mitglieder des Rates aufgefordert, sich für den Erhalt eben dieser Zentren einzusetzen.

Um die Arbeit der Freien Träger auch weiterhin garantieren zu können, sind Fördermittel von rund 230.000 Euro notwendig. Die aber sind bisher nicht im Haushalt 2018, der am 18. Dezember 2017 verabschiedet werden soll,  ausgewiesen.

Gerade in Wuppertal, wo jedes dritte Kind in Armut aufwachse, sei es enorm wichtig, die Räume, die zur Teilhabe und zur unabhängigen Entwicklung beitragen, zu erhalten, heißt es dazu unter anderem in der Petition.

Oberbürgermeister Mucke verkündete im Juli 2017 den Kampf gegen Armut und für soziale Gerechtigkeit. Damals sprach er von mehr Angeboten zur Teilhabe und Chancengerechtigkeit. Nun fordern ihn engagierte Bürger auf, diesen Worten auch Taten folgen zu lassen. Wer sich der Petition anschließen möchte, der kann das hier tun.