Wuppertaler Polizei warnt vor Trickbetrügern

Beispielfoto: sabinevanerp on Pixabay

Nachdem am Freitag (17. November) einer 85-jährigen Frau in Remscheid-Lennep Bargeld, Schmuck und Gold im mittleren sechsstelligen Bereich entwendet wurden, richtet die Wuppertaler Polizei – wie bereits nach einem Betrugsfall in Wuppertal am 7. November (Wuppertal total berichtete) erneut einen dringenden Appell an die Bevölkerung:

  • Bei einem Anruf der echten Polizei erscheint nie die 110 in Ihrem Telefondisplay!
  • „Rate mal, wer dran ist!“ – Achtung, Enkeltrick! Echte Familienangehörige melden sich mit ihrem Namen! Trickbetrüger lassen Sie raten!
  • Wenn die falsche Polizei, Staatsanwaltschaft oder Anwälte nach Geld oder Wertsachen fragen: Sofort auflegen!
  • Lassen Sie sich nicht ausfragen! Die echte Polizei fragt nie nach Kontostand, Bank- oder Kreditkartendaten, Passwörtern und PIN.
  • Fordert man Sie auf, im laufenden Telefonat 110 zu wählen oder sich von dem Anrufer mit 110 verbinden zu lassen: Legen Sie sofort auf!
  • Warten Sie unbedingt das Freizeichen ab. Wählen Sie die 110 selbst!
  • Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung!
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen!
  • Sind Sie Opfer geworden? Informieren Sie sofort die Polizei!

Die Polizei bittet zudem Angehörige oder nahstehende Personen, mit älteren Menschen über die verschiedenen Methoden der Trickbetrüger zu sprechen.
In Fall der 85-Jährigen hatte ein Mann angerufen, sich als Polizeibeamter ausgegeben und der Frau mitgeteilt, dass es in der Nachbarschaft zu einem Raub mit Schusswaffe gekommen sei. Um sie zu schützen, forderte der Anrufer sie auf, Bargeld und Schmuck in einer Tüte vor das Haus zu legen, ein Polizeibeamter würde die Wertsachen am Nachmittag abholen und sicher verwahren.

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