Zum dritten Mal vergab die Stadt Wuppertal den von der Kunststiftung NRW gestifteten "Preis der Wuppertaler Literatur Biennale". Im Rahmen der Biennale-Eröffnung gestern (6.6.) im Skulpturenpark Waldfrieden erhielt Yannic Han Biao Federer den mit 3.000 Euro dotierten Hauptpreis für seine Erzählung "Stay hungry". Die mit jeweils 1.000 Euro dotierten Förderpreise erhalten Franziska Schramm und Stephan Roiss.

Für den Preis, mit dem der literarische Nachwuchs gefördert wird, hatten sich 134 jüngere Autorinnen und Autoren aus dem gesamten deutschsprachigen Raum mit einer Erzählung zum diesjährigen Biennale-Thema "#SchönLügen" beworben.

Yannic Han Biao Federer, 1986 geboren, ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Promotionsstudent an der Universität Bonn. Ausgezeichnet wurde er bereits mit dem Förderpreis der Wuppertaler Literatur Biennale 2016 und dem Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium 2017. Er war Teilnehmer am Atelier NRW 2016 und an der Schreibwerkstatt der Jürgen Ponto-Stiftung 2017. Sein Debütroman "Und alles wie aus Pappmaché" wird im Februar 2019 bei Suhrkamp erscheinen.