Die Billigtextilkette Primark wird ihre Filiale am neuen Döppersberg in diesem Jahr doch nicht mehr eröffnen. Das Unternehmen teilte Radio Wuppertal mit, dass es hoffe, im ersten Halbjahr 2019 eröffnen zu können. „Aufgrund von Verzögerungen bei der Fertigstellung des Gebäudes haben wir das Objekt zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht final vom Bauträger übernommen“, teilte ein Primark-Sprecher der Westdeutschen Zeitung mit. „Erst im Anschluss können wir mit dem Innenausbau beginnen. Daher haben wir zu unserem Bedauern noch keinen bestätigten Eröffnungstermin, aber wir hoffen, im ersten Halbjahr 2019 eröffnen zu können.“

Die Stadt habe das nur durch die Medien erfahren, erklärte Oberbürgermeister Andreas Mucke. „Primar hat mit uns nicht gesprochen. Das finde ich nicht gut. Der Döppersberg darf durch die Arbeiten nicht beeinträchtigt werden“, so der OB weiter. An sich sei es ihm aber egal, wann das irische Unternehmen seine Wuppertaler Filiale eröffne: „Wann sie eröffnen, ist deren Problem“, sagte Mucke.

Das Primark-Gebäude wird von der ebenfalls irischen Firma Signature Capital gebaut. Die Arbeiten seien im Zeitplan, heißt es vom Bauherren. Er kann sich nicht erklären, warum sich die Eröffnung von Primark verzögert.