Die aktuelle Ausgabe des SPIEGEL hat das Titelthema „Teurer Traum“, kaufen oder mieten? Was ist schlau? In diesem Beitrag hat sich der Verlag u.a. unsere Nachbarstadt Remscheid vorgenommen. Der Immobilienmarkt zeigt dort eine dynamische Entwicklung. Die Sparkasse berichtet , dass das Geschäft für Immobilien und Grundstücke um 40 Prozent gewachsen ist. Die Stadt hat dementsprechend weitere Neubaugebiete erschlossen.

Der „SPIEGEL“ stellt in seinem Artikel mit recht die Frage, ob Remscheid auf Dauer einen Bedarf an weiterem Wohnraum hat. Die Zahl der Bürger hat von 1970 bis heute von 136.000 auf 113.000 abgenommen. Die Prognose für 2035 geht von 100.000 Einwohnern aus. Remscheid gilt als unechte Schwarmstadt, im Gegensatz  zu Metropolen wie Hochschulstandorte Freiburg oder Münster. Noch floriert auch in Remscheid das Immobiliengeschäft, doch wenn Zinsen und Wirtschaft drehen, sind Städte, wie z.B. Remscheid, Bottrop oder Kaiserslautern heftig betroffen. Keine Wertsteigerung, Immobilienpreise und Mieten sinken.  Viele Rechnungen gehen nicht auf, der Markt ist bereits jetzt aus der Balance geraten, so der SPIEGEL.

Also, liebe Wuppertaler, überlegt gut, ob ihr unser schönes Tal gegen Remscheid eintauschen möchtet.