Zu einem Besuch war der russische Generalkonsul Vladimir V. Sedykh jetzt in Wuppertal. Oberbürgermeister Andreas Mucke hat ihn empfangen.

Der Besuch des Generalkonsuls war auf Initiative von Harald Nowoczin und Günter Lesche zustande gekommen, beide Gründungsmitglieder des Vereins Kulturbrücke Wuppertal – Engels an der Wolga. Der Verein fördert den Kontakt zwischen Wuppertal und der 200.000-Einwohnerstadt an der Wolga, die von 1924 bis 1941 Hauptstadt der Wolgadeutschen Republik war. Mittlerweile gehen die Aktivitäten über den kulturellen Austausch hinaus, so gibt es beispielsweise den Austausch von Schülergruppen.

Die Stadt Engels ist nach dem in Barmen geborenen Fabrikantensohn, Philosophen und Revolutionär Friedrich Engels benannt. Die Vorbereitungen auf die Widerkehr dessen 200. Geburtstages waren dann auch eines der Gesprächsthemen zwischen dem Generalkonsul und Oberbürgermeister Mucke.

Zum Bezirk des Generalkonsulates der Russischen Föderation in Bonn, dem Konsul Sedykh vorsteht, gehören drei Bundesländer: Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland.