Unter Hochdruck ermitteln die Beamten der Mordkommission "Schacht" im Fall des getöteten 83-jährigen Wuppertalers, der am 04.04.2018 in einem Luftschacht am EKZ Röttgen gefunden wurde.  (wuppertal total berichtete erstmals am 5. April). In einer großangelegeten Fahndungsaktion hatte die Soko "Schacht" im Umfeld des EKZ nach Zeugen gesucht. Am 7. April stand eine mobile Wache am Röttgen und im weiten Umfeld des Parkhauses klebten Fahndungsplakate an öfentlichen Gebäuden und Supermärkten. Insgesamt meldeten sich über dreißig Zeugen. Am 9. April dann ein erster Erfolg der Zeugenaufrufe: Bei dem Toten handelte es sich um einen 83jährigen Mann, der in der Nähe des EKZ wohnte.

Die weiteren Ermittlungen haben nun ergeben, dass der 83jährige am Dienstag, den 03.04.2018, um 21.57 Uhr den Bus der Linie 623 an der Haltestelle "Wall/Museum" bestieg und gegen 22.20 Uhr an der Haltestelle "Röttgen" wieder ausgestiegen ist.

Die Polizei sucht nun dringend Zeugen, die an einer der Haltestellen verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder möglicherweise mit in diesem Bus saßen und sich an den Mann erinnern. Damit mögliche Zeugen das Opfer wiedererkennen, gibt die Staatsanwaltschaft ein Bild des 83-Jährigen zu Lebzeiten frei, das ihr hier sehen könnt.

Hinweisgeber werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 11 in Wuppertal mit den Ermittlern der "MK Schacht" unter der Rufnummer 0202/284-0 in Verbindung zu setzen.