Im Klärwerk Buchenhofen verbrennt der Wupperverband die in seinen Anlagen anfallenden Klärschlämme. Dass dabei auch Schadstoffe emittiert werden, ist nicht zu vermeiden. Doch der Zweckverband, der das Ziel verfolgt, die wasserwirtschaftlichen Aufgaben im 813 Quadratkilometer großen Einzugsgebiet der Wupper über kommunale Grenzen hinweg zu erfüllen, tut natürlich alles, um die Umwelt und die Menschen im Bereich der Verbrennungsanlage zu schützen.

Das wird auch in dem neuesten Bericht über die emittierten Stoffe und die Schadstoffe belegt. Die Zahlen werden automatisch erfasst. Danach sind in der von 1993 bis 1996 umfassend renovierten Anlage alle Grenzwerte im Jahr 2017 deutlich unterschritten worden.

Im Einzelnen betrugen die Emissionswerte (in Klammern Grenzwert)

Staub* 0,08 (10)
Kohlenstoff* 0,32 (10)
Chlorwasserstoff* 3,99 (10)
Schwefeldioxid* 4,16 (50)
Stickoxide* 9,01 (200)
Kohlenmonoxid* 6,95 (50)
Quecksilber** 9,18 (30)
Cadmium/Thallium* < 0,0024 (0,05)
Schwer- und Halbmetalle* 0,0026 (0,50)
Krebserzeugende Stoffe* 0,0014 (0,05)
Fluorverbindungen* < 0,1 (1)

* mg/cbm
**µg/cbm