Zwei Wochen lang hat ein Kurs von Gesundheits- und Krankenpflegeschülerinnen und –schülern eine Station im Helios Universitätsklinikum Wuppertal geleitet. Unter dem Motto „Schüler leiten eine Station“ bekamen die angehenden Pflegekräfte so schon während der Ausbildung einen Eindruck von der Verantwortung, die sie später im Berufsleben haben werden. Das Fazit fiel eindeutig aus: Das sollte jeder Kurs einmal machen.

Pflegeschüler sammeln im Rahmen ihrer Ausbildung durchgehend Praxiserfahrung – allerdings meist innerhalb existierender Teams, bei denen sie mitarbeiten.  Das Projekt „Schüler leiten eine Station“ ist anders: Ein Kurs von Pflegeschülern übernimmt für zwei Wochen vollständig eine ganze Station im Klinikum und muss sich selbst organisieren und alle Abläufe eigenständig durchführen.  Im Hintergrund stehen zwar die routinierten Stamm-Mitarbeiter bereit, die aber nur eingreifen, wenn etwas aus dem Ruder läuft. 

Der tägliche Kampf mit der Organisation

Für die Schüler war die größte Herausforderung nicht die Pflege am Patienten, sondern die vielen organisatorischen Aufgaben, die zu einer modernen Pflege in einem Krankenhaus dazu gehören.  „Der Tag fing meist noch geordnet an, aber je später es wurde, desto mehr administrative Aufgaben mussten erledigt werden. Das Wichtigste für uns aber war: Wir wollten immer sicher sein, dass wir die Patienten gut versorgen“, erzählt Schülerin Lara-Marie

Was alle gelernt haben und auch von Claudia Peters, der Stationsleiterin der Station bestätigt wird: Die jungen Pflegeschüler sind an ihren Aufgaben gewachsen. „Und sie sind zu einem echten Team geworden“,  zieht Claudia Peters ein positives Fazit des Projektes.