54 Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Düsseldorf haben sich kürzlich das Hotel- und Gaststättengewerbe vorgenommen. Unter anderem auch Objekte in Wuppertal. Die Kontrollen nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz waren Teil einer bundesweiten Schwerpunktprüfung. Die Zöllner der FKS-Standorte Düsseldorf und Wuppertal kontrollierten dabei 49 Objekte, befragten 245 Personen und führten 19 Geschäftsunterlagenprüfungen durch.

Dabei deckten sie eine ganze Reihe an Verstößen auf, und zwar

  • 50 Verdachtsfälle auf Verstöße gegen das Mindestlohngesetz.
  • Verdacht des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt in 39 Fällen.
  • Sechsmal erhoben sie den Verdacht auf Scheinselbständigkeit.
  • Illegale Ausländerbeschäftigung wird in 21 Fällen vermutet.
  • 37-mal ergab sich der Verdacht auf Leistungsmissbrauch

Wieviele der Verdächtigung Betriebe in Wuppertal betreffen, hat die Behörde nicht veröffentlicht. Die Auswertung der Personenbefragungen und der Geschäftsunterlagen dauert an und wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.